Einführung Slacklinen

Ein paar Basics zum Slacklinen

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Das Balancieren auf Bändern ist zuallererst einmal ein großer Spaß für alle Altersklassen und kann bis zu einem gewissen Grad auch von Jedem schnell und einfach erlernt werden. Dazu benötigt man lediglich zwei Fixpunkte – in der Regel sind das ausreichend dicke Bäume – eine Slackline sowie ein passendes Spannsystem und schon kann es losgehen.

Während Anfänger noch auf eher kurz und niedrig gespannten Slacklines das Vor- und Rückwärtslaufen üben, versuchen sich „Trickliner“ bereits an spektakulären Sprüngen und Drehungen, „Longliner“ an großen Distanzen und „Highliner“ an mutigen Begehungen in schwindelerregenden Höhen. Dazu kommen noch „Waterlines“, „Rodeolines“ und viele mehr – der Kreativität sind in diesem Sport keine Grenzen gesetzt und es ist für alle Alters- und Könnerstufen etwas dabei.

Mit Slacklinen werden nachweislich die Koordination, die Reaktionsfähigkeit sowie der Muskelaufbau effektiv gefördert. Aus diesem Grund finden sich Slacklines mittlerweile auch vermehrt in vielen Physiopraxen und Schulen oder sogar in Trainingsplänen von Spitzensportlern wieder.

Der Begriff „Slackline“ stammt ursprünglich aus der amerikanischen Kletterszene der frühen 70er Jahre und kann als „schlaffes Seil“ übersetzt werden. Heutzutage versteht man darunter aber viel eher ein meist straff gespanntes Band, welches auf viele verschiedene Arten zur Ausübung des populären Trendsports verwendet wird.

Doch wie auch immer Sie diesen tollen Sport betreiben möchten, die Auswahl und Qualität Ihrer Ausrüstung entscheidet maßgeblich über Ihren Erfolg und Ihre Sicherheit. Denn ein Spanngurt ist noch längst keine Slackline wie oft vermutet. Unterschiede in der Materialzusammensetzung, im Dehnungsverhalten, der Webung, Länge und Breite der Slackline sowie die technischen Merkmale der Spannsysteme sollten dringend beachtet werden. Zertifikate (z.B. TÜV) sorgen dabei für zusätzliche Sicherheit. Slacklinen macht Spaß und ist ungefährlich, wer sich öfter an etwas waaghalsigere Manöver wagt oder viel mit kleinen Kindern an der Slackline trainiert sollte gegebenenfalls leichte Schutzausrüstung in Betracht ziehen, z.B. für die Ellenbogen, bei Kindern Helm. Eine gute Übersicht über gänginge Schutzausrüstung gibt es auf protektoren-test.com.

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Einsteiger

Damit Sie als Anfänger schnell Ihre ersten Erfolge auf der Slackline feiern können, sollten Sie ein paar Dinge beachten: Um einen einfachen und sicheren Aufbau zu gewährleisten, empfehlen sich zweiteilige Einsteigersets mit Ratsche – idealerweise mit Ratschenrücksicherung sowie Baumschutz aus Rücksicht auf die Natur. Ein TÜV-Zertifikat bietet dabei zusätzliche Sicherheit. Die Slackline selbst sollte eine mittlere Dehnbarkeit und Dynamik aufweisen, damit Sie die Slackline auch in einer geringen Höhe aufbauen können und dabei trotzdem größtmögliche Stabilität verspüren. Spanngurte, wie fälschlicherweise oftmals gedacht, eignen sich aufgrund ihrer fehlenden Dynamik nur bedingt für das Slacklinen und bergen aufgrund ihres geringeren Dämpfungsverhaltens sogar ein höheres Verletzungsrisiko. Generell sollten Sie beim Kauf einer Slackline immer Wert auf Qualität legen, denn beim Slacklinen wirken sehr hohe Kräfte und Verletzungen durch fehlerhaftes Material sind vermeidbar. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Ausrüstung auch vor jedem Einsatz immer noch einmal auf Verschleißerscheinungen sorgfältig überprüfen.

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Fortgeschrittene

Tricklines

Buttbounce, Chestbounce, Sick Nasty – mit diesen Begriffen fangen die meisten von uns wohl nicht viel an, doch für Trickliner sind sie die Grundlage für die wohl kreativste Form des Slacklinens. Wer sich an diesen Kunststücken versuchen möchte, sollte zu seiner eigenen Sicherheit aber extra großen Wert auf Qualität und Verarbeitung seiner Systeme legen, denn die Belastung steigt durch die extreme Nutzung signifikant und damit auch das Verletzungsrisiko. Was die Slackline betrifft, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Line eine hohe Dynamik und eine nicht zu hohe und nicht zu niedrige Dehnung aufweist, um das Optimale für Tricks und Power-Moves heraus zu holen – ohne dabei jedes Mal um seine Balance kämpfen zu müssen. Was das Spannsystem angeht, empfiehlt es sich mindestens eine – besser zwei – robuste Ratschen mit Ratschenrücksicherung zu verwenden sowie Rundschlingen und Schäkel sowie einen Baumschutz zur optimalen Befestigung. Ein SlowRelease-System zum sicheren Entspannen ist ebenso eine wertvolle Investition, da es die Sicherheit erhöht und nachweislich für eine längere Haltbarkeit der Slackline sorgt! Spezielle, für Trickliner ausgelegte Sets, bieten in der Regel auf diese Bedürfnisse abgestimmte Lösungen an.

Achtung: Beim Tricklinen wirken extrem hohe Kräfte. Um das Risiko zu minimieren, sollte jede Ratsche mit einem Backup versehen sein, der im Notfall verhindert, dass die Ratsche zum Wurfgeschoss wird.

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Longlines

Longlining, das Laufen von Slacklines auf Distanz, erfreut sich immer größerer Beliebtheit, erfordert aber eine äußerst sorgfältige Auswahl der Ausrüstung, da hier aus Sicherheitsgründen auf etwas anspruchsvollere Spannsysteme zurückgegriffen werden sollte. Generell unterscheidet man bei Longlines zwischen Flach- und Schlauchbändern, welche unterschiedliche Laufeigenschaften mit sich bringen, die sich aber eher von persönlichen Präferenzen ableiten. Ausprobieren kann hier ein probates Mittel sein, um seine Lieblingsline zu finden.

Die Dehnbarkeit von Longlines ist in der Regel höher, um ein dynamischeres Laufen und mehr Raum für Kreativität zu erhalten.
Um Longlines zu Spannen, gibt es eine Vielzahl von Systemen auf dem Markt, doch auch hier sollte auf eine hohe Qualität Wert gelegt werden, denn es wirken extrem hohe Kräfte. Um das Risiko dabei zu minimieren, sollte der erste Aufbau in jedem Fall immer zusammen mit Experten erfolgen. Backups für die Spannsysteme sind auch hier unverzichtbar.

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Fitness Slackline Einführung Slacklinen

Fitness

Therapie-Lösungen

Slacklinen ist nicht nur ein großer Spaß für alle Altersklassen, sondern auch richtig gut für Ihre Gesundheit. Nicht umsonst arbeiten heute viele Sportkliniken, Rehabilitations- und Leistungssportzentren, Schulen, Vereine, Fitnessstudios etc. mit speziell für diese Bereiche angepassten Slacklinelösungen. Schwache Bänder? Wacklige Knie? Zu viel Gewicht? Solange Sie bei der Ausführung des Sports und bei der Wahl Ihrer Ausrüstung ein paar Dinge beachten, können Sie hier nicht viel falsch machen. Denn mit der richtigen Slackline, abgestimmt auf die speziellen Anforderungen im Gesundheits- und Therapiebereich, kann die körperliche Leistungsfähigkeit um ein Vielfaches verbessert und der Bewegungsapparat insgesamt gestärkt werden. Und Sie werden erstaunt sein, wie viel Spaß so ein Training machen kann.

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Slackline Gestell

Slacklinegestelle

Freistehende Slacklinegestelle kommen heute vorwiegend in Physiopraxen und Fitnessstudios zum Einsatz, da sie ohne zusätzliche Befestigungssysteme auskommen und speziell Einsteigern einen einfachen Start ohne große Sicherheitsbedenken ermöglichen. Die Längen sind hier zwar begrenzt, doch für propriorezeptives Training sind diese geradezu ideal und auch Anfänger genießen die eher kurzen Distanzen und die niedrige Höhe, wenn sie ihre allerersten Schritte wagen.

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zum Test des Gibbon Slackrack 300


Slackline Baumschoner

Zubehör

Baumschutzmatten

Baumschutzmatten schützen nicht nur die Bäume, sondern auch die Slackline selbst vor vorzeitiger Abnutzung, deshalb lohnt sich dieses Investment in die Natur und die eigene Ausrüstung immer. Besonders praktisch sind die Matten übrigens, wenn sie über Klettverschlüsse verfügen und somit auch beliebig verlängerbar sind. Im Idealfall haben die Matten sogar zusätzliche Halteschlaufen für die Slackline, was den Aufbau noch praktischer macht, vor allem wenn man alleine ist.

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Slackline Kit Einführung Slacklinen

Aufbau ohne Bäume

Nicht jeder hat in seinem Garten Bäume oder einen Park in der Nähe, deshalb gibt es natürlich auch Lösungen für einen Aufbau ohne Fixpunkte. Idealerweise sind diese höhenverstellbar, um sowohl für totale Anfänger als auch für Fortgeschrittene ein Höchstmaß an Flexibilität zu bieten.

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Credits Beitragsbild: LiAnna Davis  Licensed under CC BY-SA 3.0 via Commons